Betreuungsregelung.ch
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Eine Trennung ist für alle Beteiligten eine emotional sehr herausfordernde Zeit. Gewohnheiten brechen weg, vieles ist unklar und Unsicherheit prägt den Alltag. In dieser Phase entsteht oft das Gefühl von Orientierungslosigkeit und Angst,
weil so viele Fragen gleichzeitig offen sind.
Für Kinder ist diese Situation besonders belastend. Sie stehen mitten im Geschehen, erleben Loyalitätskonflikte und verlieren vertraute Routinen. Fragen wie „Wann sehe ich Mami?“, „Wann sehe ich Papi?“ oder „Wie sieht mein Alltag künftig aus?“
bleiben oft unbeantwortet, vor allem dann, wenn die Betreuung noch nicht geregelt ist.
Die Kinderbetreuung ist fast immer das emotionalste Thema einer Trennung. Wird sie nicht prioritär und gut geregelt, wird sie schnell zum Auslöser weiterer, oft unnötiger Konflikte – und die Kinder geraten
unweigerlich zwischen die Fronten. Solange dieses sensible Thema ungelöst bleibt, fällt es den Eltern schwer, sich unabhängig, objektiv und rational mit all den anderen anstehenden Entscheidungen auseinanderzusetzen.
Eine klare und verlässliche Betreuungs-regelung schafft hier Orientierung und bringt Halt und Ruhe in diese Thematik. Sie hilft den Kindern und den Eltern, sich in der neuen Lebenssituation zurechtzufinden und entlastet nachhaltig.
Je klarer und detaillierter die Betreuungsregelung ausgelegt ist, desto weniger Angriffsfläche ist
vorhanden und desto schneller beruhigt sich die gesamte Situation.
Ich erarbeite mit Ihnen eine Betreuungsregelung mit dem Ziel, «fast» alle relevanten Punkte präzise festzuhalten. Es soll möglichst kein Interpretationsspielraum mehr bestehen – nur so werden alle Beteiligten nachhaltig entlastet. Gleichzeitig ist es auch wichtig und Pflicht, die Kinder alters- und reifegerecht in den Prozess einzubeziehen, damit ihre Sichtweise angemessen berücksichtigt wird und die Lösung für alle möglichst gut und stimmig ist.
Gemäss Art. 12 der UNO Kinderrechtskonvention → haben Kinder das Recht, ihre Meinung zu allen sie
betreffenden Fragen zu äussern, und diese muss entsprechend Alter und Reife berücksichtigt werden.
Die Regelung kommt solange vollumfänglich zum Tragen, bis sich die Beziehung zwischen den Kindseltern beruhigt hat, zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Wogen hoffentlich geglättet sind, reicht meist ein
kurzer Anruf, eine Mail um situationsbedingte temporäre Anpassungen an der Regelung zu machen. Dauerhafte Anpassungen/ Korrekturen sollten entsprechend in die Vereinbarung aufgenommen werden.
Kompromisse führen zu Einigkeit
Ablauf der Beratung
1. Erstgespräch, unverbindlich und kostenlos
Wir lernen uns kennen und spüren, ob Vertrauen und Chemie stimmen. Ich erkläre euch den Ablauf und beantworte eure Fragen. Ihr erzählt mir, wo ihr steht und was ihr euch wünscht. Erst wenn wir alle ein gutes Gefühl haben, gehen wir weiter.
2. Vereinbarung
Wenn wir uns füreinander entscheiden, erhaltet ihr eine Vereinbarung, der eigentliche Startpunkt für unsere gemeinsame Arbeit.
3. Fragebogen
Ihr (und je nach Alter eventuell auch eure Kinder) füllt einen Fragebogen aus. Er hilft mir, eure Bedürfnisse, Möglichkeiten und Wünsche zu erfassen.
4. Auswertung
Ich werte alles sorgfältig aus, verschaffe mir ein erstes Gesamtbild und kläre offene Fragen direkt mit euch.
5. Erster Entwurf
Auf Basis eurer Angaben und meiner Rückfragen erstelle ich einen ersten Entwurf der Betreuungsregelung, inklusive möglicher Kompromissvorschläge. Ihr prüft alles in Ruhe.
6. Besprechung
Wir besprechen den Entwurf, idealerweise gemeinsam. Wenn nötig, führe ich zuerst Einzelgespräche um eine Annäherungen zu erreichen. Unlösbare Punkte legen wir vorerst zur Seite.
7. Überarbeitung
Ich überarbeite die Regelung mit all euren Rückmeldungen und sende euch den zweiten Entwurf.
8. Abschlussbesprechung
Wir gehen den Entwurf gemeinsam durch und suchen gemeinsam einen Kompromiss für die noch offenen Punkte, Ziel muss es sein, dass wir im Rahmen dieser Besprechung zu einem Abschluss kommen.


